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Um diese Frage im konkreten Fall zu beantworten, lohnt sich ein Blick in den Leitfaden der Richtlinie 2014/34/EU. Entscheidend für die Einordnung ist die Analyse der „eigenen potenziellen Zündquellen“. 

Produkte für den Einsatz in Ex-Bereichen 

Elektrische Geräte verfügen immer und mechanische Geräte sehr oft über eine eigene potenzielle Zündquelle, z. B. heiße Oberfläche. Potenziell bedeutet, dass die Energie der Zündquelle ausreicht, eine Ex-Atmosphäre zu zünden. Im Sinne der Richtlinie 2014/34/EU benötigen Ex-Geräte (Produkte), abhängig von der Kategorie, den technischen Schutzmaßnahmen, sowie der Prüfung & Zertifizierung die CE-Kennzeichnung und Konformitätsnachweise. Der Hersteller muss dies sicherstellen. Im Fokus steht die sichere Verwendung im Ex-Bereich. 

„Einfache Produkte“ für den Einsatz in Ex-Bereichen 

Bei handbetriebenen Geräten (Pumpe, Ventile), die mit menschlicher Kraft betätigt werden, entsteht durch die langsame Bewegung eine solche heiße Oberfläche nicht. Daher fallen diese einfachen Produkte nicht in den Anwendungsbereich der Richtlinie 2014/34/EU. Der Hersteller muss sein Gerät trotzdem im Hinblick auf „eigene potenzielle Zündquellen“ prüfen und entscheiden, ob die ATEX-Richtlinie gilt. Die einfachen Produkte sind, ohne Kategorie, spezielle Schutz- und Konformitätsmaßnahmen, in Bereichen mit explosionsfähigen Atmosphären einsetzbar. Für die sichere Verwendung muss der Anwender allerdings die restlichen Zündgefahren, z. B. einer elektrostatischen Zündquelle, berücksichtigen und vermeiden. 

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