Geräte und Maschinen für den Ex-Bereich – Potentielle Zündgefahren vermeiden 

Zündquellen können bei brennbaren Stäuben sowohl von elektrischen als auch von nicht-elektrischen Geräten ausgehen.

Die max. Temperatur von Oberflächen, auf denen sich Staub ablagern kann oder die mit einer Staubwolke in Kontakt kommen können, muss unterhalb der definierten Temperaturgrenze gehalten werden. Für die max. zulässige Oberflächentemperatur des Gerätes wird daher der kleinste berechnete Wert aus der Mindestzündtemperatur der Staubschicht (T5 mm: Tmax. < T5 mm – 75 °C) und der Mindestzündtemperatur der Staubwolke (TCL: Tmax. < 2/3 TCL) herangezogen.

Neben der Zündtemperatur ist die Leitfähigkeit des Staubes ein wesentlicher Parameter und ein Auswahlkriterium für Geräte. Die Gerätegruppe IIIC gilt für den Einsatz bei leitfähigen Stäuben und die Gerätegruppe IIIB bei nicht-leitfähigen Stäuben.

Mit dem Prinzip der Staubdichtheit bzw. dem Schutz durch Gehäuse (Ex t, IEC 60079-31) werden jegliche Funken durch ein Gehäuse eingeschlossen. Das Eindringen einer umgebenden Staubatmosphäre in das Gehäuse wird durch einen hohen Staubschutzgrad (z. B. IP 6X bei leitfähigen Stäuben) dauerhaft verhindert. Dieses Prinzip kann sowohl für elektrische als auch für nicht-elektrische Geräte und Maschinen angewandt werden und ist für alle Gerätschutzniveaus geeignet.

Erkennbar sind die Zündschutzmaßnahmen und die Eignung des Gerätes oder der Maschine im StaubEx-Bereich durch die umfassende Kennzeichnung auf dem Typenschild.

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